Elisabeth Oltzen

So geseh'n

Wenn Bilder

Leerlauf finden

sind sie

im Bild

Sorgenfrey

Mach dir

um mich

keine Sorgen

ich hab sie

schon selbst

Zauberhaft

Tief in der Nacht

so leise und sacht

ein Träumlein kam

obwohl ich's nicht rief

und bei der Hand mich nahm

so innig und tief

es nahm mich mit

auf eine wunderbare Reise

so sacht und leise

Einfach Liebe

Eins

zu Zwei'n

ganz

ungemein

Hin zum Uns

Füg du

nur

das Du

dazu

Tief drinnen

Schau mich an

dann kann

das Geheimnis geschehen

Wenn

Wenn

das Geheimnis geschieht

ist

 

das Innere im Außen

das Äußere im Innern

 

das Innigliche da

das Ruhige so nah

 

kein Unbehagen

kein Beklagen

 

ein tiefes Wohlgefühl

wenn das Geheimnis geschieht

Scheint so

Der Schein

ist so

und nicht

sowieso

Einfach lassen

Du hast

mich verlassen

ohne zuzulassen

dass ich

loslassen kann

Losgelassen

Loslassen

das Los lassen

immer wieder

Abstand nehmen

vom Selbst

Palmen sind auf Tahiti

Bring mich

auf deine

Palme

und nicht

auf meine

So gefragt

Warum verstehst du

eins

und nicht

meins

 

(Wortspielball zu "eins" von peng!)

Belonging Together

Ups and byes

Einfach so

Wie ein Leben

ein Leben belebt

Wie ein Beben

ein Beben erhebt

 

So schreitet

der Schritt

So tritt

der Tritt

So scheint

der Schein

Im Anderssein

Stilbruch

Die Seele

braucht keinen Sti(e)l

 

Die Seele

spielt ohne Stilrichtung

 

Still, horch' der Seele

Dann und wann

Irgendwann

ist vielleicht

zu spät

Hey du!

Weißt du,

dass du

nur das brauchst,

was du willst?

 

Willst du

nur das,

was du brauchst?

TUT

TU

NICH

GUT

TUT

NICHT

GUT

Brücke zu dir

Sagst wir

meinst dich

 

Sagst uns

meinst euch

 

Begegnung im Du und Ich

Blue Heart

Schmerzgrenze

Er grenzt

an Schmerz

der Grenzschmerz

Macht Sinn

Sinn

un(d)

Sinn

sind

Unsinn

Still

Still

Stille

Bis wohin?

 

Still

Stille

Am Anderen vorbei

 

Still

Stille

Ummantelndes Füreinander

 

Still

Stille

Umarmendes Miteinander

 

So herzensstill...

mal mir die farben bunt

Mal mir die Farben bunt

Mal mir die Farben bunt

in traurigen Zeiten

Mal mir die Farben bunt

zu endlosen Weiten

 

Und plötzlich kann ich die Farben sehen

die Zeit bleibt nicht mehr stehen

als wenn mich Engel riefen

zu endlosen Tiefen

Frag' nicht

Frag' nicht,

was mir auf der Seele brennt,

sonst werd' ich noch verglüh'n

Frag' nicht,

was in meinem Innern rührt

die Angst, das Ungetüm

 

Die Zeit ist sacht und geht vorbei,

als würde sie mich schonen

 

Den Raum, den sie zum Halten braucht,

kann ich ihr nicht entlohnen.

Absurditäten

zu klein, zu groß

                     wo bist du noch?

zu dick, zu dünn

                     wo bist du noch?

zu schlau, zu dumm

                     wo bist du noch?

 

wo bin ich noch?

                     zu hart, zu weich

wo bleib' ich noch?

                     zu eng, zu weit

wo komm' ich hin?

                     zu dir nach Haus'

Golden Potatoes

Auftakt zum Marsch ♪♩

da dam da dam da dam

immer wieder auf der Stelle

 

Hände dirigieren Füße

zwecks perfektem Gleichstand

 

Rhythmisch durchkomponiert

im kauenden Takt

 

Die Choreographie sitzt

Improvisation tabu

 

Der weiße Schatten

Lyrik & Sprecherin: Frauke Krieger

Musik & Flöte: Elisabeth Oltzen

Wellentanz

Wo geht ihr hin

Wo kommt ihr her

wohlgeformt im schäumenden Nass

 

Der Tanz der Wellen

birgt Hoffnung und Zufriedenheit

Gefahren lauern hinter anmutiger Kulisse

Zweifaltigkeit der Natur

 

Die Möwen tanzen ihren unruhigen Reigen

schwirrend und klirrend unter blauem Himmelstuch

 

Was bleibt ist ein Foto

Sind das Sterne am Himmel?

Dieser seltsame Reiter

Lyrik & Sprecher: Jacques Dulon

Musik & Flöte: Elisabeth Oltzen